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In der Antarktis schmilzt das Eis schneller als erwartet

07.06.2019

 

Bislang galt das ostantarktische Eisschild als stabil. Gemäss neuen Messungen des National Institute of Water and Atmospheric Research in Neuseeland verliert die mit Abstand grösste Eisfläche der Erde, das Ross-Schelfeis, mehr Eis als bis anhin angenommen. Die oft mehr als 100 Meter dicken, schwimmenden Schelfeise stabilisieren die ins Meer strömende Gletscher. Sollten diese dünner werden oder gar abbrechen, führt das einerseits zum Anstieg des Meeresspiegels, andererseits würde in solch einem Fall, ihre Bremswirkung abnehmen. 

 

Indirekt ist die Schuld hierfür dem Klimawandel, der die Temperaturen auf der Erde ansteigen lässt, zuzuschreiben. Denn die zwischen den Eisflächen bestehenden offenen Wasserflächen nehmen die Sonnenwärme verstärkt auf. Das dadurch erhitzte Wasser gelangt unter die Eisflächen und treibt dessen Abtauen schneller voran. 

 

Wie dieser Artikel zeigt, vermehren sich die Anzeichen, dass das Eis schneller schmilzt als prognostiziert, je länger je mehr. Wir haben wirklich keine Zeit zu verlieren und müssen so schnell wie möglich handeln. Dies bedeutet konkret, dass alle Lösungen zum Ausbau erneuerbarer Stromproduktion für die Elektrifizierung des Verkehrs vorangetrieben werden müssen. Dazu gehört auch, den dabei entstehenden Überschussstrom sinnvoll zu verwenden, wie zum Beispiel für die Produktion synthetischer Treibstoffe. Dies wiederum setzt die Beseitigung politischer Hürden voraus. Konkret braucht es die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe bei der Berechnung der CO2-Sanktionen im Rahmen der Flottenemissionsregelung sowie eine Verlängerung der Mineralölsteuerbefreiung für Biotreibstoffe, zu denen auch synthetische Treibstoffe gerechnet werden müssen.

 

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