Synthetischer Diesel trotz geringerem Wirkungsgrad gleichauf mit Elektroantrieb


Ein Artikel des Manager-Magazins vergleicht den Energieverbrauch von drei klimaneutralen Antrieben: dem batteriebetriebenen Elektromotor, der Brennstoffzelle und dem herkömmlichen Verbrennungsmotor, der mit synthetischem Diesel angetrieben wird. Bei diesem Vergleich zeigen sich grosse Unterschiede einerseits beim jeweiligen Wirkungsgrad, andererseits aber auch beim Energieverbrauch.

Der Wirkungsgrad

Laut einer Berechnung von Pricewaterhouse Coopers (PWC), auf die sich der Artikel des Manager-Magazins bezieht, besitzt synthetischer Diesel einen Wirkungsgrad von 11 Prozent, bei Elektromotoren sind es 70 Prozent und bei Wasserstoff-Brennstoffzellen beträgt der schlussendliche Wirkungsgrad 36 Prozent. Die unter anderem daraus entstehenden Unterschiede im Energieverbrauch scheinen dabei gross zu sein, doch aufgepasst: Es gibt Faktoren, die vor allem Elektromotoren und synthetische Treibstoffe im absoluten Vergleich näher aneinander rücken lassen.

Die Herstellung der Antriebe

Während synthetischer Kraftstoff in herkömmlichen Fahrzeugen eingesetzt werden kann, muss bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb die Energielieferung in Form einer Batterie erst produziert werden. Folglich wird dort ein enormer Energieverbrauch verursacht – dieser Verbrauch wurde im Vergleich der drei Antriebsarten allerdings nicht berücksichtigt.

Entwicklung

Hinzu kommen die jeweiligen Unterschiede bei den Entwicklungsständen. Während Elektrofahrzeuge bereits im 20. Jahrhundert, mit Unterbrüchen, regelmässig in Gebrauch waren, befindet sich die Kommerzialisierung von synthetischem Diesel noch in den Kinderschuhen. Verbesserungen beim Wirkungsgrad, dem Energieverbrauch und der Produktion werden daher sicher noch kommen. Das Potenzial dieser Antriebsart bleibt daher weiterhin sehr hoch und kann. Eine deutsche Studie bezeichnet erneuerbare Gase und Treibstoffe gar als unabdingbares Mittel im Kampf gegen den Klimawandel.

Quellen:

Manager Magazin

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