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Die Arktis brennt wie nie zuvor


Es ist normal, dass es in der Arktis brennt. Die dort weit verbreiteten Torfmoore trocknen im Sommer schnell aus und geraten dann leicht in Brand. Aber was dieses Jahr passiert, scheint alle Dimensionen zu sprengen, wenn man der heutigen Berichterstattung glauben darf. Im Juni soll so viel CO2 freigesetzt worden sein, wie eine mittelgrosse Industrienation sonst in einem ganzen Jahr freisetzt. Was nicht im Artikel steht: bei der Arktis handelt es sich um einen der sieben Kippunkte. Einmal in Gang gesetzt gibt es hier selbstverstärkende Mechanismen.

Hier geht es zum heutigen Artikel:

Fünf Jahre sind vergangen, seit der frühere Nationalrat Thomas Böhni seine Motion einreichte. Fünf Jahre, die wir jetzt schon bei der Entwicklung klimaneutraler, synthetischer Treibstoffe weiter sein könnten und damit auch mit dem Umbau der Elektrizitätswirtschaft. Die Politik macht einfach zu langsam. Die Technologie zur Bekämpfung der Klimakatastrophe wäre da: im Bereich der Mobilität zum Beispiel die Kombination aus Elektro-, Gas- und konventionellen Fahrzeugen zusammen mit synthetischen Treibstoffen. Aber wenn die Neugestaltung der politischen Rahmenbedingungen so lange dauert, nützt das leider nur wenig.

Es ist höchste Zeit, mit der neuen CO2-Gesetzgebung vorwärts zu machen. Zu überlegen wäre, wirklich dringende Dinge in die Verlängerung des alten CO2-Gesetzes vorzuziehen: Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe, Berücksichtigung von Negative Emission Technologies, Mineralölsteuerbefreiung für Bio-Treibstoffe und korrekte Berechnungen bei LNG.

#Klimakrise #Arktis