Kühne+Nagel will CO2-neutral liefern, aber da fehlt etwas


Gestern berichtete Punkt4: Bis 2030 will Kühne+Nagel eine umfassende CO2-Neutralität erreichen. In einem ersten Schritt werden ab 2020 alle Sammelsendungen in Seefracht CO2-neutral geliefert. Kompensationen leistet der Logistikkonzern über eigene Naturprojekte und die Beteiligung an Kompensationsprojekte. (...) "Für die Kompensationen der nicht vermeidbaren eigenen CO2-Emissionen setzt Kühne+Nagel zum Teil eigene Naturprojekte in Myanmar und Neuseeland ein. Zudem beteilige sich der Konzern an „naturbasierten Kompensationsprojekten, bei denen CO2 der Atmosphäre entnommen wird“, heisst es in der Mitteilung.

Solche Initiativen sind zu begrüssen, zeigen sie doch, dass die Wirtschaft erkannt hat, dass es nicht mehr weitergeht wie bisher. Aber leider ist es mit Kompensationsprojekten nicht getan, wenn wir bis 2050 komplett CO2-Neutral wirtschaften wollen. Die verfügbaren CO2-Senken reichen dazu nicht aus. Wie wir auf diesem Blog schon mehrfach berichtet haben, setzen andere Unternehmen auf Gasfahrzeuge und rechnen damit, dass diese in Zukunft dank Power-to-X mit erneuerbarem, synthetischem Gas (oder Diesel) betrieben werden können. Nur so können wir effektiv auf eine CO2-neutrale Logistik und Mobilität umstellen.

#Mobilität #Logistik

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