Klimastiftung Schweiz fördert 24 KMU und jede Menge Biogas

Die Klimastiftung Schweiz verzeichnet einen Zuwachs an Projekten zur Produktion von Biogas und zukunftsweisenden Reduktion von CO2. In diesem Jahr wird sie insgesamt 24 KMU dabei unterstützen, sie umzusetzen. Dazu gehört auch die Bündner INEGA, welche Speisereste in Pflanzenkohle umwandelt.

„Noch nie haben wir so viele Biogas-Projekte erhalten und genehmigt wie diesen Frühling“, wird Geschäftsführer Vincent Eckert in einer Medienmitteilung zitiert.

Hoffentlich dringen diese Wort bis zum Nationalrat vor, der sich im Juni im Rahmen der Behandlung des CO2-Gesetzes auch mit den Rahmenbedingungen zur Förderung von Biogas als alternative und klimaneutrale Antriebsenergie befassen muss. Geht es nach der Mehrheit der Kommission und nach dem Ständerat, sollen die Steuererleichterungen für biogene Treibstoffe («Mineralölsteuerbefreiung») durch den so genannten "Kompensationsmechanismus" ersetzt werden, den sich die Verwaltung ausgedacht hat. Dumm dabei: wie dieser in der Praxis funktionieren soll, verstehen weder führende Branchenvertreter noch viele eidgenössischen Politiker, die darüber zu befinden haben. Das einzige, was man sicher weiss, ist, dass die Branche teilweise erst nach Jahren die Zusatzkosten von Biogas zurückerstattet bekäme. Hingegen weiss niemand, ob diese Kompensation tatsächlich ausreichen wird, um die Zusatzkosten zu decken.


Weitere Informationen zur heutigen Meldung der Klimastiftung Schweiz gibt es hier.


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